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Tomaten und virtuelles Wasser
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Nachricht |
FÖJ
Anmeldedatum: 06.01.2011 Beiträge: 2
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Verfasst am: 06.01.2011, 15:37 Titel: Tomaten und virtuelles Wasser |
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Hallo liebe Tomatenexperten!
Auf der Suche im Netz stieß ich auf eure Seite und dachte mir, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.
ich bin eine FÖJlerin und gestalte zurzeit eine Vitrine (in dem Museum, in dem ich arbeite) zur " Nachhaltigen Ernährung"
dort geht es auch ums virtuelle Wasser. Virtuelles Wasser ist das Wasser, was bei der Herstellung, dem Transport etc. einer Sache (Lebensmittel, Kleidung, etc) verbraucht wird. Dies ist eine ziemlich hohe Menge, daher soll die Vitrine darauf hinweisen, mehr darauf zu achten, weniger virtuelles Wasser zu verbrauchen. Das kann man zum Beispiel tun, indem man regionale Produnkte (soweti möglich) kauft, da dann der Transport wegfällt.
Ein Beispiel, welches wir aufzeigen wollen, ist das der Tomaten:
In Deutschland gezüchtete Tomaten, die nur etwa 6% der Tomatenmenge ausmachen, die tatsächlich hier konsumiert wird, verbrauchen viel weniger virtuelles Wasser als zB Tomaten aus Spanien. In Spanien, einem Land, was viele Tomaten nach DE importiert, müssen die Tomaten zum einen stark bewässert werden, da dort zu wenig Niederschlag fällt. dann kommt der Transportweg hinzu.
Jetzt suche ich hierzu konkrete Zahlen, um sie in der Vitrine darzustellen, aber alles, was ich finde, ist die Aussage, dass der Virteulle Wasserverbrauch in Spanien höher ist.
Vielleicht hat sich ja jemand von euch schonmal damit beschäftigt.
Lieben dank schonmal im Voraus,
die FÖJlerin |
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Christine
Anmeldedatum: 03.03.2010 Beiträge: 19 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 26.01.2011, 14:50 Titel: |
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Ich fand dazu folgendes auf
http://www.wvg-muehlbach.de/virtuelles-wasser
- Zitat:
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Spanien
Wir sind es gewohnt, zu jeder Jahreszeit frische Tomaten zu kaufen. Aber es werden nur sechs Prozent der in Deutschland vermarkteten Tomaten auch hier produziert. Ein großer Teil der importierten Tomaten wird mithilfe künstlicher Bewässerung in sonnenreichen, aber wasserarmen Regionen in Südeuropa angebaut.
In Spanien wachsen Tomaten in einer Intensivkultur mit bis zu fünf Ernten pro Jahr. Der dortige Tomatenanbau verbraucht im Durchschnitt 319 Millimeter Niederschlagswasser pro Jahr und damit deutlich mehr als die 200 Millimeter Niederschlag, z.B. in Almeria, einem großen Anbaugebiet für Gemüse, zur Verfügung stehen. Die für die Bewässerung genutzten Grundwasservorkommen werden nicht ausreichend durch Niederschläge wieder aufgefüllt. Die Folge: Der Grundwasserspiegel sinkt ab, und in Küstennähe dringt Meerwasser ein, sodass das Grundwasser versalzt.
Deutschland
Im weniger sonnenreichen Deutschland werden Tomaten vor allem im Süden des Landes angebaut – die meisten, rund 85 Prozent, in Gewächshäusern. Allerdings können wir bei uns nicht das ganze Jahr über Tomaten ernten. Die Saison beginnt im April und dauert bis in den Dezember hinein, der Schwerpunkt liegt in den Monaten Mai bis Oktober.
Und wie sieht es bei uns mit dem Wassereinsatz aus? In Deutschland regnet es gut dreimal soviel wie in Südspanien. Das von den Nutzpflanzen aus dem Boden entnommene und verdunstete Wasser wird über Niederschläge mehr als ausreichend ersetzt.
Allein durch die klimatischen Bedingungen haben wir also gute Voraussetzungen für einen nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen auch in der Landwirtschaft – zumindest was die Wasserverfügbarkeit angeht.
---------------------------------- _________________ Das Blumen- und Pflanzkübel-Blog |
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FÖJ
Anmeldedatum: 06.01.2011 Beiträge: 2
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Verfasst am: 16.02.2011, 13:03 Titel: |
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danke!  |
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